8 super wichtige Hintergrundinformationen, worauf Sie als Führungskraft achten sollten:

  • 1) Personenorientierung

In der Kommunikation und Interaktion mit Tschechen ist unbedingt darauf zu achten, dass der Beziehungsaspekt immer Vorrang vor dem Sachaspekt hat. Das bedeutet im Einzelnen: Tschechen suchen bei allen beruflichen Begegnungen nach persönlichen Ansatzpunkten. Sie investieren in die Beziehungsebene vorsätzlich und aufmerksam. Bei entspannten Gesprächen wollen Tschechen fühlen, dass ihr Gegenüber ein Mensch ist, der Gefühle und Schwächen hat. Beziehungen werden gepflegt.

Für viele berufliche Aufgaben ist es Voraussetzung, dass die agierenden Personen einander kennen, miteinander bekanntgemacht oder „vermittelt“ werden. Der persönliche Kontakt und die physische Präsenz signalisieren Wichtigkeit in einem Ausmaß, dass schriftliche Kommunikation nie erreicht.

Gute Führungskräfte nehmen sich Zeit für ihre Mitarbeiter. Ein tschechischer Mitarbeiter ist motiviert für eine Person zu arbeiten, die er schätzt. Und diese Ebene ist von Seiten des Chefs aufzubauen. Der Aufbau einer guten Beziehungsebene ist Basis für weitere Kooperationen in der Sache.  Das Engagement der Tschechen hängt immer davon ab, wie gut das Arbeitsklima und das Verständnis füreinander ist.

Der Nachteil dieser starken Personenorientierung liegt darin, dass Tschechen sehr sensibel und empfindsam sind. Es geht sehr schnell, dass sie sich gekränkt und beleidigt fühlen.

  • 2.) Abwertung von Strukturen und Improvisationsliebe

Während für Deutsche eine Form von Struktur-Plan hilfreich ist, weil er Zeit und Inhalt (Sache) organisiert, erleben Tschechen einen Plan als Einschränkung, der tendenziell abgelehnt wird. Formalismen erwecken Misstrauen und Zweifel, Befehle führen zu großer Reserviertheit, zu klare Handlungsanweisungen wirken freiheitseinschränkend und bevormundend und provozieren geradezu Nichteinhaltung.

Tschechen sagen von sich selbst, Disziplin sei ihnen nicht angeboren, sie wollen keine „gezähmten Affen“ sein, sondern sich selbständig und unabhängig fühlen. Tschechen wollen nicht folgen und gehorsam sein.

Tschechen lieben es zu improvisieren. Sie halten dies für eine ihrer charakteristischsten Eigenschaften, flexibel, geschmeidig, findig zu sein. Kreativ sein, gestalten, spielen – das bevorzugen sie allemal.

Vorteile für die Zusammenarbeit: Manchmal schaffen Tschechen etwas, was unter strenger Berücksichtigung der Strukturen nicht möglich wäre.

Die Nachteile liegen immer wieder in der Qualität der Ergebnisse.

Publiziert am von Ines Wanka | Kommentare deaktiviert für Deutsch-tschechische Zusammenarbeit
  1. Gehen Sie raus!
    Bewegen Sie sich, wenn möglich viel an der frischen Luft. Gehen Sie schwimmen, joggen, klettern, wandern oder einfach regelmäßig intensiv spazieren, fahren Sie Rad …
  2. Umgeben Sie sich mit den richtigen Leuten!
    Großen Einfluss auf das, womit wir uns füllen, haben die Mitmenschen in unserem engsten Umfeld. Wer wahre Lebensfreude erleben will, braucht wahre Freunde! Laut einer aktuellen wissenschaftlichen Umfrage haben 82 Prozent der besonders lebensfrohen Menschen häufig Kontakt zu Leuten, von denen sie respektiert und geschätzt werden (Quelle: Happiness-Studie von Coca-Cola)
  3. Führen Sie ein Glücks-Tagebuch!
    Kaufen Sie sich ein kleines Notizbuch und füllen Sie es jeden Abend mit ein paar Zeilen. Nehmen Sie sich jeden Abend 5 Minuten Zeit und notieren Sie sich, was an diesem nun abgelaufenen Tag schön war, was Sie genossen haben und worauf Sie sich morgen freuen. Wenn Ihnen nach einem „Scheißtag“ nichts so recht einfallen mag, bleiben Sie hartnäckig. Zwingen Sie sich dazu, auch nach positiven Kleinigkeiten, wie kleinen Gesten, lieben Worten oder warmen Sonnenstrahlen zu suchen, die Sie (wenn auch möglichweise kurz) genossen haben. Führen Sie dieses Büchlein mindestens für 2 Monate. Sie werden schon nach wenigen Wochen merken, wie sich Ihr Fokus im Leben verändert und Sie das Positive viel stärker beginnen wahrzunehmen.
  4. Tun Sie, was Ihnen Freude macht!
    Minimum eine halbe Stunde täglich sollten Sie etwas tun, was Ihnen gefällt. Bevor Sie sich etwas gönnen, müssen Sie nicht zunächst alle Arbeiten erledigt haben, geschweige denn Ihre Ziele erreicht haben. Nein! Werfen Sie die alte Lüge „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ komplett über Bord! Wer sich im Leben gut fühlen will, darf Arbeit nicht höher bewerten als Vergnügen. Alles im Leben dreht sich um die Balance.
  5. Lassen Sie sich verwöhnen!
    Sorgen Sie mehr für Ihren Körper! Sie können ein Formel 1 Auto auch nicht mit Frittenfett betanken und dann erwarten, dass Sie alle überholen. Ihr Körper ist Ihr wichtigstes Kapital im Leben. Ohne gesunden Körper, kann der Geist nur schwer gesund sein. Körper, Geist und Seele gehören gleichermaßen zusammen! Nicht der Geist ist wichtiger, sondern alles ist GLEICH-GÜLTIG. Gönnen Sie sich Saunabesuche, Massagen, einen Besuch bei der Kosmetikerin, dem Friseur oder im Nagelstudio. Nehmen Sie sich Zeit für ein Gläschen Ihres Lieblingsgetränks am Abend, hören Sie bewegende Musik, tanzen Sie und bringen Sie sich täglich mindestens einmal so richtig außer Atem
  6. Schalten Sie ab und geben Sie sich Zeit!
    Ja, Sie dürfen sich wohlfühlen! Und dafür brauchen Sie Zeit. Ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dürfen Sie sich jeden Tag auch mindestens eine Stunde Zeit für sich selbst nehmen. Schalten Sie Telefon und Handy aus. Auch Fernseher, Radio oder PC bekommen eine Ruhepause verordnet. Überfrachten Sie Ihren Kopf nicht mit zuvielen Informationen. Für Lebensfreude brauchen Sie innere Ruhe, nicht noch mehr Chaos und Gequassel! Wie wäre es, wenn Sie eine Entspannungstechnik lernen (Autogenes Training, Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Meditation)?
  7. Entdecken Sie Ihre Energiegeber im Leben!
    Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut und Energie gibt. Zum Beispiel gute Gespräche mit Freunden (es darf auch mal um tiefsinnigere Dinge gehen, als nur um die Fußballergebnisse vom letzten Wochenende), neue Kontakte knüpfen, ein Zoo- oder Kinobesuch, Gartenarbeit, ein Haustier, Drachenfliegen, Schwimmen, Klettern, Spiele spielen, ein Ehrenamt, Zeit mit Kindern verbringen, inspirierende Bücher lesen, eine Wohnung dekorieren oder interessante Kurse belegen um Neues zu lernen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Wichtig ist nur, dass Sie sich danach emotional aufgetankt fühlen.
  8. Lassen Sie sich loben!
    Unser „Ego“ hat allgemein einen schlechten Ruf, dennoch ist es ein großer Teil unserer Persönlichkeit, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen auch lernen, mit unserem Ego gut im Leben auskommen zu können. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen eine gelegentliche Ego-Massage. Fragen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte, Kollegen etc. nach ihren 3-5 größten Stärken oder positiven Eigenschaften. WICHTIG: Schreiben Sie diese IMMER auf. Den meisten Leuten fällt es sehr schwer, viele Stärken von sich selbst aufzuzählen bzw. zu erkennen. Manchmal hilft es einem, wenn andere hierfür die nötigen Impulse geben. Wenn Sie 6-7 Menschen interviewt haben, sollten Sie weit über 20 positive Aspekte von sich auf dem Blatt stehen haben. Einige Stärken werden mehrfach genannt worden sein. Das ist ein toller Hinweis auf eine offensichtlich besonders herausragende Stärke. Betonen und vergrößern Sie in Zukunft diese Stärken, für die man Sie schätzt. Sie werden dafür ein positives Feedback bekommen, was Ihnen wiederum Energie und somit Lebensfreude gibt. Und das alles zum Nulltarif!
  9. Feiern Sie!
    Feiern Sie Ihre kleinen Erfolge, auch wenn Sie noch nicht am Ziel sind. Warten Sie nicht immer mit der selbst auferlegten „Erlaubnis sich zu freuen“, bis alle Ziele endgültig erreicht sind. Was für ein Unsinn! Feiern Sie auch erreichte Etappenziele und kleine Erfolgserlebnisse. Feiern Sie eine schön abgelaufene Woche – einfach so! Feiern Sie sich, feiern Sie das Leben, feiern Sie Ihre Freiheit, Ihre Selbständigkeit oder Ihre erfüllte Partnerschaft. Es gibt immer Gründe für etwas wirklich innerlich DANKBAR zu sein und es aus diesem Grund heraus zu feiern. Man muss nicht immer gleich ein besonders tolles Ziel erreicht oder die To-do-Liste 100% abgearbeitet haben. Belohnen Sie sich regelmäßig!
Publiziert am von Ines Wanka | Kommentare deaktiviert für 9 Tipps für mehr Lebensfreude

Es läuft nicht immer alles glatt. Immer wieder gibt es Momente oder Situationen, in denen wir uns vorkommen wie Versager. Und damit sind wir in guter Gesellschaft:

Nach ersten Probeaufnahmen, schrieb der Aufnahmeleiter von MGM im Jahr 1933 über den Bewerber: „Kann nicht spielen! Etwas kahlköpfig! Kann ein bisschen tanzen!“ Fred Astaire bewahrte diese Notiz über seinem Kamin in seinem Haus in Beverly Hills auf.

Achtzehn Verleger lehnten Richard Bachs Geschichte über „Die Möwe Jonathan“ ab, bevor Mcmillan sie schließlich im Jahre 1970 veröffentlichte. Bis 1975 wurde sie allein in den USA mehr als sieben Millionen Mal verkauft.

Beethoven war so ungeschickt mit der Violine, dass er nur seine eigenen Kompositionen spielte, anstatt seine Technik zu verbessern. Sein Lehrer nannte ihn hoffnungslos als Komponist.

Die Eltern des berühmten Opernsängers Enrico Caruso wollten, dass er Ingenieur werden solle. Sein Lehrer sagte, dass er überhaupt keine Stimme habe und nicht singen könne.

Winston Churchill blieb in der sechsten Klasse sitzen. Er wurde erst im Alter von 62 Jahren Premierminister in England, und da lag bereits ein Leben voller Niederlagen und Rückschläge hinter ihm. Seine größten Beiträge leistete er im hohen Alter.

Charles Darwin, Vater der Evolutionstheorie, gab eine Karriere in der Medizin auf. Sein Vater sagte zu ihm: „Du interessierst dich für nichts als Schießen, Hunde und Ratten fangen.“ In seiner Autobiographie schrieb Darwin: „Ich wurde von all meinen Lehrern und von meinem Vater als ein sehr gewöhnlicher Junge mit unterdurchschnittlicher Intelligenz angesehen.“

Walt Disney wurde wegen Mangels an Ideen von einem Zeitungsherausgeber gefeuert und ging auch mehrere Male bankrott, bevor er Disneyland erbaute.

Thomas Edisons Lehrer sagten, er wäre zu dumm, um irgend etwas zu lernen.

Albert Einstein sprach erst als er vier war, und konnte erst mit sieben lesen. Seine Lehrer beschrieben ihn als „geistig langsam, ungesellig und immer in seine törichten Träume abschweifend.“ Er wurde von der Schule verwiesen, und der Zugang zur Technischen Hochschule Zürich wurde ihm verweigert.

Henry Ford scheiterte und ging fünfmal pleite, bevor er schließlich erfolgreich wurde.

Louis Pasteur war nur ein mittelmäßiger Student und rangierte in Chemie an fünfzehnter Stelle von zweiundzwanzig.

Isaac Newton war sehr schlecht in der Grundschule.

Der Vater des Bildhauers Rodin sagte: „Ich habe einen Idioten als Sohn.“ Als schlechtester Schüler der Schule beschrieben, misslang Rodin dreimal die Aufnahme an der Kunstschule Sein Onkel nannte ihn unfähig, unterrichtet zu werden.

Sokrates wurde als „unmoralischer Verführer der Jugend“ bezeichnet.

Leo Tolstoi, Autor von „Krieg und Frieden“, fiel an der Hochschule durch. Er wurde als „gleichermaßen unfähig und unwillig zu lernen“ beschrieben.

Der Dramatiker Tennessee Williams war wütend, als sein Stück „Me, Vasha“ in einem Klassenwettbewerb der Universität Washington nicht ausgewählt wurde. Der Lehrer erinnerte sich, dass Williams die Wahl und die Intelligenz der Juroren lächerlich machte.

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Niederlagen und Fehlschläge

sind unvermeidbar, wenn wir Neues wagen und vorankommen wollen. Wenn wir uns die Biographien erfolgreicher Menschen ansehen, dann stellen wir fest, daß ihr Weg in aller Regel mit Mißerfolgen und Fehlschlägen gepflastert ist.Ja, man könnte auch sagen, die erfolgreichsten Menschen sind die mit den meisten Niederlagen. Niederlagen gehören zum Erfolg ebenso wie der Tod zum Leben. Lassen Sie sich deshalb von Ihren Niederlagen nicht daran hindern, Ihren Weg zu gehen, sondern bleiben stets Sie Ihren Zielen treu!

Publiziert am von Ines Wanka | Kommentare deaktiviert für Eine Liste von Versagern